The word is mine: Auerbach, Ben, Calle, Dussoix, Mosset, Robert-Tissort, Zaugg
17 January14 March 2009

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The word is mine

Tauba Auerbach

Ben

Sophie Calle

Hadrien Dussoix

Olivier Mosset

Christian Robert-Tissort

Rémy Zaugg

 

„The word is mine“ – seit jeher haben Künstler Wort und Schrift eine gewichtige Bedeutung beigemessen, seit jeher geben Bildunterschriften, Bildinschriften und Signatur Anhalt über das dargestellte Thema, den Bedeutungsgehalt und den Urheber eines Kunstwerkes. Mit dem 20. Jahrhundert aber erhält die Schrift im Kunstwerk einen Bedeutungswandel: Sie wird nicht mehr nur als Attribut oder Erklärung genutzt, sondern zum autonomen Medium und künstlerischem Subjekt von Malerei, Skulptur, Fotografie und Druckgrafik erhoben. So unterschiedlich die Auseinandersetzung der Künstler heute mit der „Schriftkunst“ ist, so vielseitig sind die stilistisch differenzierten Ausprägungen.

Die Ausstellung „The word is mine“ der Galerie Lange & Pult präsentiert mit den Werken von sieben internationalen Künstlern Positionen zeitgenössischer Auseinandersetzungen mit dem Medium Schrift.

 

Tauba Auerbach

Im Zentrum des künstlerischen Schaffens der 1981 geborenen amerikanischen Künstlerin Tauba Auerbach steht die Beschäftigung mit Zahlen und Mathematik, Buchstaben und Sprache. Auerbach versteht Sprache als ein System von Symbolen und kreiert auf Grundlage dieser Auffassung differenzierte Werkgruppen, deren Schwerpunkte durch die Analyse einzelner Systemelemente entstehen. Ergebnis nur eines Aspektes dieser künstlerischen Auseinandersetzung ist das Anagramm. Durch eine Buchstabentransformation der Phrase „I doubt

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